Die Christuskirche ist während des Tages geöffnet und lädt zum stillen Gebet ein.
Eine offene Kirche bedeutet Gastfreundschaft, Ruhe, Zeit für ein Gebet, die Möglichkeit, die Kirche zu entdecken und - mit etwas Glück- sie mal ganz für sich zu haben
Die Evangelische Christuskirche ist unverkennbares Wahrzeichen der Dietzenbacher Altstadt. Bereits im 9./10. Jahrhundert hat an ihrer Stelle eine Vorgängerkirche gestanden. Anfang des Jahres 1753 wurde die Kirche nach einem Brand abgerissen und ein neues Gotteshaus errichtet. Das Kirchenschiff konnte dabei mit dem ursprünglich separat stehenden, aus dem 15. Jahrhundert stammenden, gotischen Kirchturm (einem ehemaligen Wehrturm aus dem Spätmittelalter) verbunden werden. Kirche und Turm stehen heute unter Denkmalschutz.
1978 wurde das Gemeindezentrum der damaligen Evangelischen Kirchengemeinde in dem neuen Stadtviertel eingeweiht. Seitdem werden in dem Zentrum regelmäßig Gottesdienste gefeiert und es beherbergt bis heute viele unterschiedliche Gruppen unter einem Dach.
In den 90ziger Jahren wurde der Sakralraum zu einer Kirche ausgebaut. Der Raum erhielt 1996 die Fenster von dem Künstler Duttenhöffer, den Glockenturm und den Taufstein.
Neben den Gottesdiensten wird in dem Gemeindezentrum der Christus – Gemeinde getanzt, musiziert, geredet, gelernt, zusammen gegessen und vieles mehr. Es ist zu einem Ort der Gemeinschaft geworden.
Die Christus-Gemeinde ist Einheit in der Vielfalt des Lebens
In der Evangelischen Christus-Gemeinde gibt es große Menschen und kleine, Jungs und Mädels, Frühaufsteher und Langschläfer, Gefühlsbetonte und eher nüchterne Denker, junge Jenseits-Sechziger und alte Mittdreißiger. Allen gemein ist grundsätzlich eins: Sie bekennen sich zu ihrem Glauben an Gott.
Ausgewogenes Gemeindeleben zwischen altem Ort und neuer Stadtmitte
„Wir sind eine Gemeinde“ heißt es für die Mitglieder vom Hexenberg am südlichen Rand der Stadt bis zum Kreishaus in der Stadtmitte. Gegliedert ist die Christus-Gemeinde in zwei Bezirke, die jeweils von einer Pfarrperson versorgt werden. Die barocke Christuskirche an der Darmstädter Straße symbolisiert mitten im „alten Ort“ die historische Grundlage der Kreisstadt Dietzenbach, die moderne Rut-Kirche an der Rodgaustraße setzt als Bindeglied zwischen Altstadt und neuer Stadtmitte ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit einer großflächigen Kommune. Unzählige Dietzenbacher wurden in den beiden Kirchen zur Taufe gebracht, haben geheiratet, ihre Jubiläen gefeiert und getrauert. Um Gottes Gegenwart für Suchende auch im Alltag frei erfahrbar zu machen, hält die Gemeinde die Christuskirche als Ort der Stille täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit zur Einkehr geöffnet. Die zu den Kirchen gehörigen Gemeindezentren sind gut genutzt und mit Leben gefüllt.
Mit der ersten Erwähnung im Jahr 1545 ist die Gemeinde die älteste evangelische im Ort. Entsprechend vielfältig und ausgewogen ist das kirchliche Leben; die Frauenhilfe ist eine der größten in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, hohen Stellenwert genießen Kirchenmusik und Angebote für Kinder. Die Gottesdienste, ob traditionell oder in besonderer Form, finden guten Zuspruch, auch Bibelkreise und Glaubenskurse stoßen auf großes Interesse. Zur evangelischen Martin-Luther-Gemeinde im Norden der Stadt und der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin besteht intensiver und herzlicher Kontakt, der interreligiöse Dialog zu den Moscheegemeinden wird sorgsam gepflegt.
Alles Tun verknüpft sich letztendlich mit Gott
Dabei ruht das Gemeindeleben auf großem persönlichen Einsatz, mehr als hundert Ehrenamtliche bringen sich ein mit Ideen, Zeit und Engagement. Darüber hinaus gibt es unzählige Helfer, die Hand anlegen, wenn es etwas zu tun gibt. Nach dem Leitwort „Einheit in der Vielfalt“ ist jeder mit seinen Talenten und Fähigkeiten eingeladen mitzutun, die Gemeinde wünscht sich viel Geist und viele Glieder. Egal ob beim Festausschuss, der dafür sorgt, dass Essen und Trinken auf den Tisch kommen und Leib und Seele zusammen halten. Oder bei der „Männerrunde“, die Austausch abseits vom Skatklopfen bietet und in der Theatergruppe, die im kulturellen Leben der Stadt einen festen Platz hat. In einem gesunden Spektrum von Ruhe bis Ausgelassenheit stellt die Christus-Gemeinde Beziehungen und Verbindungen unter Menschen her und verknüpft letztendlich alles Tun mit Gott. Grund zum selbstlobenden Schulterklopfen gibt es deshalb noch lange nicht. Das Ziel „Einheit in der Vielfalt“ darf niemals aus den Augen geraten. Gemeinde ist immer ein Prozess, ein beständiges Werden.
Leitsätze der Gemeinde
Unter anderem aus diesem Grund hat der Kirchenvorstand zehn Leitsätze entwickelt, die das Selbstverständnis der Christus-Gemeinde beschreiben und zum Alltag allen Lebens dort dazu gehören:
Wir sehen uns und unser Handeln in der Nachfolge Jesu Christi
Wir sind offen und einladend
Wir fördern Begegnung und gestalten Gemeinschaft
Wir pflegen Gastfreundschaft und feiern das Leben
Wir begleiten und unterstützen Menschen
Wir ermutigen zum Glauben
Wir laden zur Mitgestaltung und Beteiligung ein
Wir stärken das Miteinander der Konfessionen und Religionen
Wir übernehmen Verantwortung für unsere Stadt
Wir vertrauen auf Gottes segnendes Wirken
Der Erhalt der Kirchen, unser Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendarbeit, all die vielfältigen Felder der Gemeindearbeit leben nicht nur von engagierten Ehrenamtlichen, sondern auch von Ihren Spenden. Dafür bedanken wir uns herzlich! Mit ihren Gaben machen Sie viel möglich.
Kollekten- und Spendenkonto:
Volksbank Dreieich e.G.
IBAN: DE69 5059 2200 0000 5016 20 / BIC: GENODE51DRE
Gerne stellen wir Ihnen für Ihre Spende eine Spendenquittung aus. Bitte wenden Sie sich an unser Büroteam.
www.ev-dekanat-dreieich-rodgau.de/gesellschaft/umwelt-klima-nachhaltigkeit
Die Plakette „Grüner Hahn“ der Evangelischen Christus-Gemeinde Dietzenbach wird aufgehängt.
Der Grüne Hahn ist ein System, mit dem man die Umweltauswirkungen in einer Kirchengemeinde oder kirchlichen Einrichtung erfassen, bewerten und reduzieren kann. Durch gemeinsam festgelegte Ziele, verbunden mit klaren Zuständigkeiten, werden stetige Verbesserungen erreicht, z.B. beim Verbrauch von Energie und Wasser, bei den Außenanlagen oder beim Einkauf. Dafür wird die Gemeinde mit dem Zertifikat „Grüner Hahn“ ausgezeichnet.
Im Februar 2012 wurde das Umweltteam durch Pfarrer Manfred Senft mit Stefan Fenchel, Wolfgang Knecht und Naili Yücevardar gegründet.
Im Sommer 2016 erhielt die Christus - Gemeinde das Zertifikat vom offiziell durch die EKHN beauftragten Revisor. Am 16. November wurde das Zertifikat anlässlich eines Gottesdienstes rund um das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit feierlich übergeben, sowie die Grüne-Hahn-Plakette gut sichtbar am Gemeindehaus angebracht.
privat
Das Zertifikat wurde durch Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, ZGV Mainz, an das Team feierlich überreicht. Nov/2016